TROTZ ALLEDEM!

Heraus zum Revolutionären 1. Mai!

Im Schatten des Krieges gegen den Irak hat die Rot-Grüne Bundesregierung trotz der Protestaktionen ihren weiteren Angriff auf unsere Rechte durchgezogen. Rürup, Hartz, Agenda 2010 ... Lohnkürzungen, Mini-Jobs, Abbau des Kündigungsschutzes, Privatisierung der Krankenversicherung, Kürzungen im Bildungsbereich, Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, Praxisgebühren, ... das ist der schärfste Angriff auf unsere sozialen Rechte seit Ende des Zweiten Weltkriegs! Jetzt ist die Ausweitung der Niedriglohnsektoren im Gespräch. Ja! Mehr davon! Freie Produktionszonen, Heuern und Feuern! Frei nach dem Motto: Sparen bei den Armen - für den Profit der Reichen am besten alles bei uns streichen.

Der Hauptfeind steht im eigenen Land! Die Profite der Kapitalisten steigen und uns nimmt man dafür das letzte Hemd! Krieg ist teuer - nach innen und nach außen! Die Friedensheuchelei der SPD-GRÜNEN-Regierung beim Irakkrieg ist nichts als Betrug. Die Bundeswehr wird aufgerüstet zur weltweit agierenden Interventionsarmee. Jetzt schon sind über 10.000 Soldaten im Ausland stationiert, an die 80.000 waren im wechselnden Einsatz. In Bosnien, im Kosovo, Georgien, Usbekistan, am Horn von Afrika, in Afghanistan. Verteidigungsminister Struck gibt die Richtung vor: "Deutsche Interessen werden auch am Hindukusch verteidigt!". Die Interessen des imperialistischen Deutschlands, das heißt der Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte und strategische Gebiete. Das deutsche Kapital will seine Vormachtstellung in der EU ausweiten, um gegen die herrschende Weltmacht USA in Führung zu gehen! Nichts anderem dient der EU"Beitritt" der 10 neuen Mitgliedsländer am 1. Mai. Bessere Profit- und Ausbeutungsbedingungen werden für die deutschen Monopole und die herrschenden Klassen dieser Länder geschaffen. Armut und Verelendung gibt's für die Werktätigen. In den abhängigen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens scheffelt das deutsche Finanzkapital Maximalprofite ohne Ende. Die ArbeiterInnen, die von "unserem" Kapital ausgebeutet werden, bekommen Hungerlöhne und haben unglaubliche Arbeitsbedingungen. Wir müssen unsere gemeinsamen Interessen verteidigen, uns nicht gegeneinander ausspielen lassen und uns zusammenschließen! Für die Ruhe an der Heimatfront wird der Überwachungsapparat ausgebaut, die innere Faschisierung vorangetrieben, der C hauvinismus und Rassismus angeheizt. Deutschland marschiert wieder!

Wie lange noch? Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen? Klar ist, dass bei den bisherigen Angriffen nicht stehen geblieben wird. Das ist das Gesetz des Kapitalismus! Die Profite werden aus unseren Knochen gepresst, um in die Taschen der Kapitalisten zu wandern! Und das wird kein Ende haben, solange wir uns nicht dagegen wehren! Bisher gab es noch viel zu wenig Widerstand! Protestdemos wie am 1. November und 3.April müssen zu kämpferischen Aktionen entwickelt werden. Nicht die DGB-Führer sollen sich da feiern lassen und wir dann das Fußvolk sein! Die DGB-Bonzen sitzen im gleichen Boot wie das Kapital und dienen dem kontrollierten Frustablassen! Selbständig organisieren, streiken und die Gewerkschaftsbasis in Bewegung setzen! Das ist das Gebot der Stunde! Nur wenn wir jetzt radikal nein sagen, haben wir die Möglichkeit, die Reformwalze aufzuhalten! Es liegt lediglich an uns! Wenn wir sagen, wir wollen keine Welt, in der Profite bestimmen, imperialistische Großmächte in Kriegen sich den Kuchen aufteilen, und die Völker ins Elend stürzen dann müssen wir wirklich AUFSTEHN! Machen wir Dampf, in Fabrik und Betrieb! Gemeinsam gegen das Kapital - Organisieren wir uns! Wehren wir uns!

Sozialkahlschlag überall - Bringen wir das Kapital zu Fall!

Proletarier aller Länder vereinigt euch !

Trotz Alledem

Bol┼čevik Partizan